Fitte Väter gesucht! - Daniel wird Papa

  • Hallo zusammen,


    heute hab ich eine ganz persönliche Ankündigung für die Runde... ich werde Papa!


    Ende September ist es soweit, weswegen ich schon seit etlichen Wochen wie ein blöder trainiere um in bestmöglicher Form zu sein, wenn sich dann die Prioritäten verschieben.


    Das führt mich auch schon zu meinem eigentlich Anliegen - Erfahrungsaustausch mit anderen Vätern.


    Wie lief es mit eurem ersten Kind? Wie waren die Wochen vor der Geburt? Habt ihr auch umso mehr trainiert oder euch schon eher mit Baby-Themen befasst?


    Wie waren die ersten Wochen mit dem Neugeborenen? Sicherlich hattet ihr ja auch ein paar Wochen Urlaub oder gar Elternzeit. Habt ihr es weiterhin mehrmals wöchentlich zum Sport geschafft oder hat euch das Baby so verzaubert, dass alles andere egal wurde?


    Wie bekommt ihr Training, Ernährung und Vater-sein unter einen Hut?


    Ich bin super gespannt auf eure Erfahrungen und freue mich auf einen regen Erfahrungsaustausch.


    Sportliche Grüße,

    Daniel

  • Gratuliere Daniel!! Es gibt echt nichts schöneres als ein Kind!!


    Es wird dich ganz oft zu tode nerven, dir den Schlaf rauben, dich vollkotzen und alles andere, was die Kleinen nun mal tun.


    Aber es wird dir so oft ein Lachen ins Gesicht zauber, wenn es dir zeigt, dass es sich freut, dass du da bist und du sein ein und alles bist und es sich bei dir behütet und beschützt fühlt.


    Vor unserem ersten Kind habe ich ganz normal trainiert. Danach war es eher Glückssache. Denn du weisst heute einfach nicht, wie der Tag morgen sein wird.


    Dann ist ja auch noch deine bessere Hälfte da. Manche Frauen kommen besser zurecht als andere. Hilf ihr wo du nur kannst. Aufräumen, kochen, einkaufen ect.


    Denn sie wird früher oder später an ihre Grenzen kommen. Und das ist jetzt nicht abwertend gemeint, aber Frauen haben selten den selben Biss wie die Männer. Ihnen schwirrt zu viel im Kopf herum.


    Du stellt dabei den ruhenden Pol dar. Beruhige sie und steh ihr bei wenn sie zweifelt.


    2 Trainings in der Woche, mehr würde ich am Anfang nicht anpeilen. Nur schon deiner Frau zuliebe.

  • Herzlichen Glückwunsch!

    Das erzählt er mal so nebenbei, wenn es schon fast soweit ist. :)


    :skepsis:

    Na wie gut, dass wir keine verallgemeinernden Vorurteile gegenüber Männern haben. :rofl:

    hahaha... Die gibt es durchaus :-)


    Keinen Biss ist falsch. Frauen haben mehr mühe sich den Tunnelblick einzustellen. Sie machen sich mehr Sorgen ob die kleinen gesund sind (dabei husten sie vielleicht nur), sie sorgrn sich schon am Anfang, wie es sein wird wenn die kleinen abstillen...usw. usw.


    Sehe ich fast täglich. Die Väter wiederum denken evt. gar nicht soweit.

  • Glückwunsch Daniel :thumbup:

    Lese hier gerne mit, bei uns ist es ja Mitte September soweit.


    Also beim Training habe ich schon auch (unbewusst) den Eindruck, dass ich noch alles rausholen muss, weil ich danach nicht mehr soviel Zeit habe. Aber wir haben Bekannte bei denen geben die Kinder sehr wenig Aufwand und dann gibts halt Kinder die etwas mehr Aufwand geben.

    Was ich aber von allen gehört habe: Min. im ersten Monat hat man kaum Zeit für Anderes. Die Frau muss sich von der Geburt erholen und ist ständig am Stillen und als Ehepaar muss man sich mit der Umstellung zurechtfinden. Deshalb rechne ich in den ersten 3 Monaten mit wenig und unregelmässigem Training aber danach denke ich mal optimistisch happy5

    Weiss halt auch nicht wie es bei euch ist. Meine Frau bleibt zuhause und ich geh arbeiten aber das ist ein Luxus, den sich nicht mehr allzuviele leisten können.


    Ansonsten versuche ich mich möglichst wenig Infos zu sammeln. Nur das Wichtigste, das wirklich was bringt und den Rest möchte ich einfach auf mich zukommen lassen...

    Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. Phil. 4,13
    Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Jak. 1,12a

  • Danke euch für die netten Glückwünsche. Ich freue mich auch schon total drauf und bin sehr gespannt auf die Zeit als Papa.

    Lese hier gerne mit, bei uns ist es ja Mitte September soweit.

    Ach Glückwunsch, dann ist es bei uns ja fast zur selben Zeit. Aktuell wandert der Geburtstermin immer weiter nach vorne. Erst der 25, dann der 22 und nun schon der 20. Könnte also auch noch Mitte September werden. Wobei unser Arzt meinte, dass sich Erstlinge oft um bis zu 10 Tage verspäten. Es bleibt also spannend.:tihihi:

    Das erzählt er mal so nebenbei, wenn es schon fast soweit ist. :)

    Hihi^^ Ich hab tatsächlich schon lange überlegt wie ich es hier öffentlich mache, ein netter Erfahrungsaustausch am Rande erschien mir dann die passendste Variante. :)

    Was ich aber von allen gehört habe: Min. im ersten Monat hat man kaum Zeit für Anderes. Die Frau muss sich von der Geburt erholen und ist ständig am Stillen und als Ehepaar muss man sich mit der Umstellung zurechtfinden. Deshalb rechne ich in den ersten 3 Monaten mit wenig und unregelmässigem Training aber danach denke ich mal optimistisch happy5

    Weiss halt auch nicht wie es bei euch ist. Meine Frau bleibt zuhause und ich geh arbeiten aber das ist ein Luxus, den sich nicht mehr allzuviele leisten können.

    Ja das habe ich auch schon öfter gehört. Meine Freundin wird voraussichtlich das erste Jahr in Elternzeit sein. Ich hingegen gehe arbeiten, habe mir aber 3 Wochen Urlaub für die Zeit ab der Geburt genommen um meine Freundin so gut es geht zu unterstützen.


    Ich habe auch das Glück, dass mein Chef, als Vater von 4 Kindern, vollstes Verständnis hat, wenn ich mal ein paar Tage Homeoffice machen möchte, oder früher Feierabend machen muss bzw. später auf Arbeit anfange. Da hat er mir bereits seine Unterstützung zugesichert.

    2 Trainings in der Woche, mehr würde ich am Anfang nicht anpeilen. Nur schon deiner Frau zuliebe.

    Das ist ein guter Übergang dazu, warum ich das Thema im Trainings-Forum erstellt habe. Ich brauch nämlich ein paar Anregungen für die Trainingsgestaltung. Ich erzähle mal kurz über meine blauäugigen Ideen, die ich dazu habe und ihr könnt ja einfach mal euren Senf dazu geben ob das realistisch ist, oder was ihr anders machen würdet/gemacht habt.

    Die Wochen vor der Geburt

    Tatsächlich gehe ich erstmal davon aus, dass ich in der Zeit mit einem Neugeborenem zuhause nicht mehr so fokussiert trainieren werde wie bisher. Daher bereite ich mich gerade sehr hart darauf vor um in bester Form als Vater zu starten, um danach mit einem Erhaltungstraining eine gute Form über Monate halten zu können.


    Im Detail sieht es so aus, dass ich nach einem doppelten 3-Split trainiere, ergänzt mit täglichem Bauchtraining und einem wöchentlichen Boxkurs. Das klingt jetzt schon fast nach zu viel des Guten - ich arbeite hier aber viel nach Gefühl und halte das Volumen gering. (max 45 Minuten Training am Tag)


    Erste Übertrainingserscheinungen in Form von Verspannungen, Schulterschmerzen, schlechten Kraftwerten und Lustlosigkeit musste ich dabei auch schon durchmachen, weswegen ich Häufigkeit und Intensität für 2 Wochen zurückgefahren hatte. Seit dem läuft es wieder bestens. Auch wenn bei einigen Übungen die Kraft stagniert fühlt sich jedes Training einfach mega an. Der Blick in den Spiegel motiviert mich dabei aktuell ungemein, weswegen ich das Training die nächsten Wochen beibehalte.

    Der Monat nach der Geburt

    Wie oben beschrieben habe ich ab der Geburt erstmal 3 Wochen Urlaub. Die Zeit möchte ich aber natürlich zu 100% mit dem neuen Familienmitglied verbringen und pausiere das Training komplett. Das wird gleichzeitig eine wunderbare Erholungszeit für den Körper von den Monaten Schwerstarbeit die ich ihm zugemutet hab...


    Moment, Training komplett pausieren? Ich habe mir zumindest vorgenommen mein morgendliches Bauch-Workout-Ritual beizubehalten. Das ist eine schöne Angewohnheit die nicht nur Energie für den Tag gibt, sondern mir auch den stabilsten Core meines Lebens eingebracht hat. Die 10 Minuten werde ich sicher finden. Außerdem werden wir sicherlich viel Spazieren gehen. Hier in der Gegend gibt es einen "Spielplatz" wo man wunderbar Klimmzüge und Liegestütze machen kann. Mal sehen ob ich dafür auch Energie finde um wenigsten etwas Bewegung zu haben.

    Die erste Zeit als Vater

    Nach den ersten 1-2 Monaten gewöhnt man sich sicherlich immer mehr an das Kind und fängt an seinen Alltag entsprechend umzustrukturieren. Jetzt möchte ich wieder den Gang ins Fitnessstudio einplanen. Hier denke ich, dass maximale Flexibilität ein starker Vorteil ist. Es kann schließlich immer was dazwischen kommen. Ein 5-Split ist also nicht die beste Idee.


    Wie wäre es mit einem alternierenden Ganzkörper-Plan? Eine Grundübung je großer Muskelgruppe und eine Iso-Übung für die kleinen an beliebigen Tagen die Woche. Mindestens 2x pro Woche, maximal 4x pro Woche, je nach Zeit und Gefühl.


    Was denkt ihr zu meinen Vorstellungen?

  • Ich werde auch die ersten zwei Wochen Urlaub nehmen und zuhause bleiben. Stimmt in Deutschland wird die Familie noch etwas besser unterstützt als in der Schweiz. Meine Frau hat noch Mutterschaftsurlaub und muss dann kündigen...


    Dafür habe ich den Vorteil, dass ich keine gute Form zu verlieren habe :rofl: ich nehms einfach wie es kommt. Bei den Kraftwerten würde ich mich schon noch gerne steigern um meine Ziele zu erreichen. Aber Prio hat natürlich die Familie.


    Für mich persönlich klingt dein Plan gut. Ich bin da aber kein Experte. Ich selbst bin ein grosser Fan von Plänen. Aber hier will ich jetzt bewusst darauf verzichten weil es eh immer anders kommt... :doh:

    Ich sehe dann jede TE als Zückerchen. Wie gesagt nach ca. 3 Monaten will ich dann aber schon wieder regelmässig trainieren.

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    Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Jak. 1,12a

  • Dein morgentliches Ritual find ich super. Warum habe ich bloss damit aufgehört? Danke für die Erinnerung :-)


    Gk alternierend ist die einzige Lösung. Überleg dir noch, ob du nicht ab und an nach HIT, PITT, DOGGSHIT ect. trainieren möchtest.


    Wie oft kam es bei uns vor, dass mich meine Frau im Gym angerufen hat um die Kleinen zum Notfall zu fahren?! Zwar nicht oft, aber es nervte jedes Mal aufs Neue!!


    Da bist du dann superfroh, dass du die 3 Hauptübungen schon hinter dir hast und total entspannt und verschwitzt ins Kinderspital rasen darfst :-)


    Auch super: Tabata an der Langhantel. Gut aufgewärmt kannst du dich in wenigen Minuten auskotzen und bist in 30 min geduscht.

  • Gk alternierend ist die einzige Lösung. Überleg dir noch, ob du nicht ab und an nach HIT, PITT, DOGGSHIT ect. trainieren möchtest.

    Mit den Trainingssystemen werde ich einfach nach Gefühl vorgehen. PITT und HIT nutze ich so auch bereits seit Monaten, nicht fest im Plan, aber immer mal wieder für eine Übung um etwas Abwechslung zu haben.


    Auch bei den Übungen werde ich mir nur ein paar Grundübungen zum Tracken aussuchen und nach Gefühl mit weiteren Übungen ergänzen. Umso flexibler der Plan desto besser.

    Wie oft kam es bei uns vor, dass mich meine Frau im Gym angerufen hat um die Kleinen zum Notfall zu fahren?! Zwar nicht oft, aber es nervte jedes Mal aufs Neue!!

    Oh danke für deine Erfahrung. Aktuell hab ich nicht mal das Handy dabei, werde ich dann auf jeden Fall wieder ändern. Das Gute: Mein Studio ist nur 5 Minuten Fußweg entfernt.


    Ich finde es auch echt interessant wie unterschiedlich die Babys sind bzw. wie unterschiedlich Mütter damit umgehen. Manch Baby ist so instabil, dass es mehr krank ist als gesund. Andere sind so robust, dass sie den Kinderarzt nur zu Pflichtuntersuchungen sehen. - ich denke aber gerade beim ersten Kind geht am meisten von der Unsicherheit der Eltern aus. Da muss das Kind nur einmal Husten und schon rennt man zum Arzt. Man unterschätzt schnell, wie hart sich ein Baby den Weg ins Leben erkämpfen kann - dafür hat die Natur schon gesorgt.

    Auch super: Tabata an der Langhantel. Gut aufgewärmt kannst du dich in wenigen Minuten auskotzen und bist in 30 min geduscht.

    Tabata ist auch eine Idee. Habe ich vor Jahren im Kurs mit Kettlebells gemacht und konnte danach aus dem Kursraum schwimmen.^^ Welche Übungen nutzt du da so in welcher Reihenfolge?

  • Sofern du nicht andauernd Babies und Kleinkinder um dich hattest, trifft es dich völlig unvorbereitet.


    Wenn dann das Kleine 2 std. ohne Unterbruch schreit, kriegst du Panik. Am Ende stellt sich raus: Ohrenentzündung. Zäpfechen rein und gut ist. 2 Tage beobachten. Passt in 99.99%


    Das sagt dir aber keiner vorher. Im Gegenteil. Im KK wirst du gar nicht darauf vorbereitet. Wohingegen die 08/15 Untersuchungen in militärischer Manier absolviert werden, als ginge es ums nackte Überleben.


    Wie du sagst: Jedes Kind ist anders. Unser grosser ist jetzt 3 Jahre alt und könnte 6-jährige vermöbeln, so gross und stark ist der. Aber als Baby war jeden Monat irgendwas. Von Pseudokrupp bis Ohrenentzündung, meistens mehrere Sachen zusammen. Meist noch mit Zahnschmerzen kombiniert.


    Der Kleine ist jetzt 9 Monate alt und hatte genau 1x (wenig) schnupfen. Dafür ist er locker 30% leichter als es sein Bruder im selben Alter war. 2 Zähne sind schon da (unbemerkt), läuft schon fast von alleine, spielt alleine, macht mit beim Essen.... Als 1. Kind wär das ein Traum!! Dafür muss der Grosse einmal nebendran husten und er kippt gleich um.


    Tabata ist vom Gym abhängig:


    Kettelbells, Langhantel, Klimmzugstange, evt. Dips mehr stört nur den normalen Betrieb.


    Ich würde 3-4 Übungen vorbereiten, Timer stellen und ab gehts. Alle 20 sec Pause, dann wieder Vollgas.


    Schwer soll es sein, so dass du wirklich nach etwa 5 min völlig am Ende bist.


    Im Rack geht das super:

    Military, Squats, Deadlift, Rows zbs.

  • Rollo

    wohl 3 x min. planks mit variationen, danach ein ausgewogenes frühstück.^^


    gruss

    infraspinatus

    haha, erwischt. :happy4:


    Daniel

    TRX, immer dabei, alles machbar.:thumbup:


    gruss

    infraspinatus

    Guter Tipp. Damit wollte ich mich eh noch mehr beschäftigen. Ich hab letztens erst einen Artikel darüber gelesen, wie man mit TRX viel zuhause machen kann. :thumbup:

    Daniel wie ist denn dein Morgenritual für Bauch / Rumpf?

    Ich habe die App 6 Pack Promise von Jeff Cavaliere (AthleanX) für mich entdeckt.


    Die kostenlosen Variante hat 5 Workouts die aus mehreren Core-Übungen bestehen und täglich wechseln. Dadurch hat man jeden Tag etwas Abwechslung. Die Workouts sind nie länger als 10 Minuten, bringen den Puls gut ach oben und sind dabei anstrengend, aber auch nicht so krass, dass du morgens gleich wieder ins Bett fällst. Für mich einfach perfekt um das Sixpack morgens zu wecken und in den Tag zu starten.


    Hinweis: Die bezahlte Version halte ich für komplett unnötig, daher brauchst du kein Geld ausgeben.

  • Ich überlege mir folgendes: Nach der Geburt werde ich ja kaum Zeit haben um zu trainieren. Deshalb dachte ich dass ich dann dafür über die Ernährung schaue dass ich etwas abnehme. Aber muss ich mir dann Sorgen um meine Fortschritte machen? Wie siehts mit Muskel- Kraftverlust aus? Ist das bei meinem hohen KFA überhaupt ein Problem?

    Wäre natürlich eine Möglichkeit doch noch was an der Form zu verbessern auch ohne Training. Was meint ihr dazu?

    Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. Phil. 4,13
    Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Jak. 1,12a

  • Nach der Geburt werde ich ja kaum Zeit haben um zu trainieren. Deshalb dachte ich dass ich dann dafür über die Ernährung schaue dass ich etwas abnehme.

    Das würde ich so nicht machen. Weniger Training + Weniger Essen = weniger Muskeln


    Achte lieber auf eine gesunde Ernährung, wenig bullshit, aber ausreichend Nährstoffe (nicht abnehmen)


    Vielleicht schaffst du ja wenigstens mal ein richtig schön schweres Training pro Woche um die bisherigen Muskeln zu halten.


    Was meinen die anderen?