Wie sinnvoll Sport während der Menstruation ist

Achtung! Nur für Frauen: Jede weibliche Person zwischen 10 und 55 Jahren kennt diese 5 bis 7 Tage im Monat, in denen sie sich so fühlt, als wäre man zu nichts zu gebrauchen. Nicht nur, dass Frauen sich während dieser Zeit emotional deutlich verwundbarer fühlen als sonst, nein, es kommen noch Beschwerden, wie Unterleibs-, Kopf- und Rückenschmerzen dazu. Man fühlt sich von Mutter Natur gestraft, weil man denkt, nicht mobil sein zu können oder gar zu dürfen, doch gerade Sport während der Menstruation ist nicht nur erlaubt, sondern auch ratsam, da es die Beschwerden lindern kann.


Als Frau verliert man, während seines Zyklus ca. 60 ml Blut, im schlimmsten Fall können es auch bis zu 200 ml sein, was allerdings selten ist und nicht bei jeder Frau auftritt. Die Beschwerden können von Frau zu Frau individuell sein, angefangen bei Heißhunger-Attacken und temporärer Akne bis hin zu körperlichen Schmerzen und Kreislaufproblemen. Es steht natürlich an erster Stelle, wie das persönliche Befinden ist. Wenn man sich kaum bewegen kann ist Sport nicht die beste Idee, allerdings sollte man diesen Fall auch beim nächsten Arztbesuch ansprechen.


Tatsache: Man ist nicht krank


Häufig ist es eine reine Kopfsache. Sich aufzuraffen hat durchaus seine Vorteile:
Hat man beispielsweise Kopfschmerzen, sollte man raus an die frische Luft und Sport machen. Durch gleichmäßiges Atmen während der körperlichen Betätigung wird die Durchblutung im Körper, vor allem im Kopf, angeregt und man wird entspannter. Krämpfe können gelöst werden und man fokussiert sich nicht so stark auf die Beschwerden.


Wie man sich im besten Fall ernährt


Ernähren kann man sich im Grunde genauso, wie sonst auch im Alltag. Ist man aber eine Kandidatin, die zu Heißhunger-Attacken während der Periode neigt und dadurch etwas mehr sündigt, sollte die Ernährung etwas angepasst werden, um zu entkrampfen. Wichtig hierbei sind folgende Nahrungsmittel

  • Bananen enthalten viel Magnesium, was krampflösend wirkt
  • Rote Früchte, Rotbäckchensaft und rotes Fleisch regen die Blutbildung an und leichtem Eisenmangel wird vorgebeugt
  • Salate, Sprossen, Nüsse, verschiedene Blattsalate, Grünkohl, Brennessel, Mangold, Kräuter und Wildgemüse liefern wichtige Mikronährstoffe
  • Lachs bzw. naturbelassene Pflanzenöle wie Leinöl, Hanföl, Walnussöl sind reich an Omega-3-Fettsäuren

Man sollte während dieser Zeit auch darauf achten, keine Nahrungsmittel zu konsumieren, die dem Körper Wasser entziehen, also keinen Alkohol/Kaffee trinken und sparsam mit Salz würzen.


Fazit


Ehrlich zu sich selber sein und es wenigstens probieren. Es bringt nichts, ein großes Workout vorzunehmen, obwohl man sich kaum oder vielleicht sogar überhaupt nicht fortbewegen kann. Genauso sinnlos ist es, jammernd auf der Couch oder im Bett zu liegen, ohne es zumindest mit Bewegung versucht zu haben – also schauen, was unter den gegebenen Umständen möglich ist und sich das vor Augen halten.


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