Teil 2: Stronglifts 5*5 Erfahrungsbericht

Nach dem Stronglifts Teil 1 kommen wir zum zweiten Teil meines Erfahrungsberichtes. Heute erzähle ich euch etwas über die passende App, die Zusatzübungen und was es heisst langsam seinen Leistungsreserven näher zu kommen.


Die App:


in den bekannten App-Stores gibt es sie, die passende App zum System. Die kostenlose Version davon habe ich nach wenigen Tagen durch die Kostenpflichtige ersetzt. Die kostenlose war genau genommen, gar nicht mal so schlecht. Denn sie hatte alle Funktionen, die man am Anfang benötigt. Für alle Anfänger sehr empfehlenswert. Ich bin jedoch jemand, der es genau wissen will und ich habe mir die Zusatzfunktionen für irgendwas um die 10.- geholt. Unter sinnlosen Funktionen wie dem Plate Calculator (das App rechnet vor welche Hantelscheiben ihr benötigt) und der Google Fit Integration, kommen noch die Funktionen der Zusatzübungen und die der automatischen Anpassung der Satzzahlen und Wiederholungen (3*5/3*3/1*3). Diese Funktion wird später sehr hilfreich sein. Dazu komme ich im Teil 3 oder Teil 4.


Zusatzübungen:


Bei dieser Zusatzfunktion habt ihr die Möglichkeit aus einigen vorprogrammierten Zusatzübungen zu wählen und diese in die Pläne A und B zu übernehmen. Klimmzüge, Dips Planks und weitere sind da mit dabei. Ihr könnt aber auch eigene Übungen erstellen und die passenden Satz- und Wiederholungszahlen bestimmen. Die App fragt euch dann auch, ob ihr die Gewichte der Assists ebenfalls von Einheit zu Einheit steigern möchtet oder nicht. Was leider nicht geht, ist die Anpassung des kompletten Systems. Ich kann die 3 Grundübungen aus A und B nicht anpassen, sondern nur die Zusatzübungen. Das wäre eine richtig coole Funktion gewesen.
Ich habe die Assists bereits nach wenigen Tagen wieder gelöscht. Erstens will ich nicht jedes Mal die selben Übungen machen und zweitens nervt mich das Scrollen auf dem Bildschirm. So entscheide ich von Training zu Training, ob und was ich zusätzlich trainieren.


Wenn es anstrengender wird:


Bei mir waren die ersten 7 Einheiten leicht bis sehr leicht. Danach ging der Spaß langsam los. Das ist eher früh, bei euch darf das gerne etwas länger dauern. Ich kenne meinen Körper schon sehr gut und kann gut abschätzen wie schnell ich steigern kann. Während ich diese Zeilen schreibe wartet meine 10. Trainingseinheit (B) auf mich. In dieser werde ich 97.5 kg beugen, 45 kg Überkopfdrücken und mit 100 kg heben. Besonders das Heben ist noch weit von dem entfernt, was ich als schwer betiteln würde. Die Beine werden jedoch langsam müde. Alle 48 Std. Kniebeugen bedeutet auch, dass die Regeneration irgendwann knapp wird. In der 9. Einheit hatte ich das erste Mal leichten Muskelkater und musste trotzdem beugen. Es lief zwar wunderbar, aber bei 120 kg wird es das definitiv nicht mehr. Da werde ich dann froh sein, dass ich wenigstens beim Heben noch nicht an meine Grenze gestoßen bin. Das wird auch der Punkt sein, an dem man feststellen wird, dass es eben doch einen Sinn ergibt, nur mit 1*5 zu Heben. Zu mehr wird die Kraft nicht reichen, da bin ich sehr sicher.


Zwischenfazit:


Gönnt euch die App. Testet in aller Ruhe die kostenlose Version. Die Zusatzfunktionen könnt ihr später immer noch freischalten. Steigert langsam und haltet euch daran. Es wird verdammt schnell anstrengend. Mir macht das System nach wie vor sehr viel Spaß. Ich hoffe nur, dass die Beine das noch ein paar Wochen mitmachen. Ich halte euch auf dem Laufenden.


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Kommentare 4

  • Die Begründung basiert auf der Annahme, das Kniebeugen die höchste Hormonausschüttung aufweist. Das hört man ja allgemein immer wieder. Keine Ahnung, ob das schon bewiesen wurde irgendwo...

  • Wieso werden Kniebeuge eigentlich jeden Tag ausgeführt? Gibt es dafür bei dem System eine Begründung?

  • Generell sollte mal alle 2 Tage trainieren und nach 3 Einheiten 2 Tage Pause einlegen. Ich mach das nach Gefühl. Im Schnitt bin ich aber bei 3TE pro Woche.


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  • Die App bietet ja 2 Workouts (A&B) - wie oft führst du diese pro Woche durch? Dauerhaft mit 1 Tag Pause oder wie genau?