5 Tipps für einen effektiven Fettabbau - Ernährung

Was darf ich eigentlich essen, wenn ich abnehmen will? Die Frage stellen sich viele von uns, wenn sie sich das Ziel setzen ihren Körperfettanteil zu reduzieren. Statt auf eine gesundheitsschädigende Null-Diät sollten wir eher auf die richtigen Nahrungsmittel setzen. Die folgenden 5 Punkte sollten dabei beachtet werden:


1. Kurzkettige Carbs reduzieren, langkettige Carbs gezielt einsetzen


Jede Sorte von Zucker sollte gestrichen werden (raffiniert, Vollrohr-, Fruchtzucker etc.). Setzt bei Obst und Gemüse lieber auf stärke- und fruktosearme Sorten*. Vor allem Gemüse sorgt dafür, dass der Blutzucker stabil bleibt und kein Insulin ausschüttet, was Heißhungerattacken auslösen würde. Wer viel trainiert und auf Kohlenhydrate nicht verzichten will, sollte seine Mahlzeiten um das Training herum mit Sacchariden gestalten, zum Beispiel 2 Stunden vor dem Training oder/und die erste Speise nach dem Workout.


* Gemüse: Rosenkohl, Kohlrabi, Blumenkohl, Wirsingkohl, Brokkoli, Grünkohl, Lauch, Zucchini, Paprika, Champignons, Tomaten, Zwiebeln, sämtliche Salate, Gurke, Spinat, Avocado, grüne Oliven
Obst: Brombeere, Erdbeere, Guave, Himbeere, Honigmelone, Galiamelone, Rhabarber, Zitrone, Acerola, Preisselbeeren, Sanddorn, rote Johannisbeeren, Wassermelone


2. Eiweißhaltige Nahrungsmittel zu jeder Mahlzeit oder/und für zwischendurch


Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte kommen uns gerade recht: Die Proteine regen unseren Fettstoffwechsel an und wirken Muskelabbau entgegen. Dem gemeinen Heißhunger wird auch vorgebeugt, da wir von solchen Lebensmitteln schneller satt werden, als von Kohlenhydraten. Grund dafür ist, dass ca. 25 Prozent Kalorien aus Proteinen für unsere Verdauung benötigt werden (bei Kohlenhydraten sind es nur etwa 10 Prozent und von Fetten benötigt der Körper sogar nur 0 bis 3 Prozent an Kalorien). Fazit: Eine proteinreiche Ernährungsweise setzt weniger Speck auf den Hüften an, als ein kohlenhydratreicher oder extrem fetter Lebensstil.


3. Gute Fette gehören auf den täglichen Speiseplan


Gerade jetzt müssen wir auf ein ausgewogenes Verhältnis von gesättigten und ungesättigten Fettsäuen achten. Während uns proteinreiche Nahrungsmittel, wie Eier, Milchprodukte und Rindfleisch mit Alkansäuren versorgen, bieten Nüsse, Samen und Pflanzenöle reichlich ungesättigte Fettsäuren (Alkensäuren). Insbesondere Omega 3-Fettsäuren sind für die Fettverbrennung förderlich, welche überwiegend in fettem Fisch, Pflanzen- und Nussölen vorkommen. Was aber definitiv aus unserer Ernährung eliminiert werden sollte, sind die sogenannten Transfette. Wenn ihr mehr über das Thema gesunde Öle und Fette wissen wollt, lest hier weiter Light vs. Fett – Was ist gesund und was schadet uns?


4. Wasser ist der beste Freund des Sportlers


Ob Wassertrinken wirklich Auswirkungen auf schmelzende Pfunde hat, konnte bisher nicht wissenschaftlich belegt werden – trotzdem ist es ja kein Geheimnis, dass viel trinken für uns wichtig ist. Diejenigen, die häufig trainieren, sollten besonders gut auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr achten (und Training ist ja irgendwo für den Fettabbau auch relevant :thumbsup: ). Pur oder in Form von ungesüßtem Tee ist es das perfekte Medium, was für alle Stoffwechselprozesse benötigt wird. Säfte, Soft- und Sport-Drinks sowie Alkohol sollten demnach gemieden werden.


5. Magnesium und Zink – auch als Nahrungsergänzungsmittel


Mineralstoffe sind sehr wichtig für Körper und Geist, doch Zink und Magnesium können auch einen wichtigen Beitrag zur Fettverbrennung leisten. Das Spurenelement Zink beschleunigt den Muskelaufbau sowie deren Regeneration – Warum ist das wichtig? Ganz einfach: Muskeln verbrennen Fett! Das Mengenelement Magnesium hat auf unsere Muskeln einen ähnlich positiven Effekt und sorgt darüber hinaus noch für eine bessere Schlafqualität. Durch eine intensivere Schlafphase kann sich der Körper deutlich besser erholen – wir sind leistungsfähiger und unser Stoffwechsel arbeitet schneller (Trägheit wird entgegengewirkt). Für mehr Informationen schaut doch einfach hier vorbei: Alles was du über Zink wissen musst und Magnesium - Lebensmittel für Muskelaufbau


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Kommentare 1

  • Fazit: Die Ernährungsweise sollte immer ausgewogen sein, adäquat und personifiziert. Wichtig ist, dass diese auch abwechslungsreich ist, und Spass macht. Der physikalische Brennwert ist von Proteinen höher als der physiologische.